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Cesare Pietroiusti, la persistenza del significante, Performance mit Matteo Fraterno für die Biennale in Athen, 2009. Foto ilmotorediricerca.

Workshop mit Cesare Pietroiusti
Graz und Fürstenfeld
2. - 6. Juli 2018


Was: Ein Workshop mit dem namhaften zeitgenössischen Künstler Cesare Pietroiusti
Wann: 2. - 6. Juli 2018, täglich von 10 - 13 und 15 - 17 Uhr
Wo: In Graz (im Grazer Kunstverein) und Fürstenfeld (als Teil von Mariainsel - Wasser Biennale Fürstenfeld 2018)
Wer: TeilnehmerInnen jeglicher Herkunft und jeglichen Alters sind herzlich willkommen sich anzumelden.

Dieser 5-tägige Workshop wird die künstlerischen Prozesse erkunden, die auf Pietroiustis neuer zweisprachiger Publikation Non-Functional Thoughts basieren. Die TeilnehmerInnen werden eine Serie von kleinen konzeptuellen Kunstprojekte durchlaufen und dabei alltägliche Objekte, Methoden, Requisiten und Menschen einsetzen. Unkonventionelles Denken und künstlerische Ideen werden in alle möglichen Kontexte und Situationen gestellt und schließlich in einer Performance-artigen Präsentation in Fürstenfeld am Freitag, den 6. Juli, als Teil der Mariainsel - Wasser Biennale Fürstenfeld 2018 präsentiert.

Die TeilnehmerInnen erhalten ein Exemplar von Pietroiustis Publikation Non-Functional Thoughts.
Ein Imbiss wird während der Workshop-Zeiten bereitgestellt.
Die Reisekosten zwischen Graz und Fürstenfeld werden zurückerstattet.

Wenn Sie gerne teilnehmen oder mehr über dieses Projekt erfahren möchten senden Sie bitte ein Email mit dem Betreff "Workshop" an office@grazerkunstverein.org

Cesare Pietroiusti (geb. 1955, Italien) ist ein Künstler aus Rom, Italien. Seine Kunstpraxis war ein wichtiger Einfluss für eine Generation junger KünstlerInnen, die mit konzeptuellen Praktiken arbeiten. Pietroiustis Hintergrund in Psychologie und sein Interesse an Wirtschaft haben seinen Zugang zur Kunstproduktion beeinflusst. In seiner Arbeit fokussiert er häufig problematische und paradoxe Situationen, die in normalen Beziehungen und häufig ausgeführten Handlungen verborgen liegen. 1997 publizierte er zum ersten Mal seine Broschüre Non-Functional Thoughts. Sie enthält ungefähr einhundert nutzlose, ungewöhnliche oder ungereimte Ideen, die von jedem als Mikro-Kunstprojekte realisiert werden können. Zu einer Zeit, als Kunst immer instrumentalisierter wurde, als Menschen kategorisiert und durch polarisierende Kräfte getrennt wurden, diente die Arbeit Non-Functional Thoughts als zeitgemäßes instruktives Pamphlet darüber, wie es möglich sein könnte, sich unter einem verspielten, kritischen und vom Verschwinden bedrohten Blickwinkel wieder mit Menschen zu verbinden.



Christian Nyampeta, The Rest, 2016, The 11th Gwangju Biennale -The 8th Climate (What does art do) Bildcourtesy der Gwangju Biennale Foundation. Foto Doyun Kim.

Workshop mit Christian Nyampeta
Grazer Kunstverein
Summer 2018


Was: Eine Arbeitsgruppe für Übersetzung unter der Anleitung des Künstlers Christian Nyampeta
Wann: Termine im Juni/Juli 2018
Wo: Grazer Kunstverein (Teilnahme über Skype ist auch möglich)
Wer: Offen für alle, die sich für Sprache interessieren, bevorzugt französisch sprechende Personen

Als Teil von Christian Nyampetas Ausstellung Words After the World im Grazer Kunstverein wird sich eine Übersetzergruppe formieren, die gemeinsam aktiv französische Texte zum ersten Mal ins Deutsche übersetzen wird. Die Teilnehmer treffen sich und lesen gemeinsam. Sie beginnen mit Bourahima Ouattaras Fragmented Africa. Ziel ist es, eine gemeinsame Interpretation und Vermittlung der Textinhalte zu finden.

Vorläufige Termine für die Übersetzergruppe sind:
1. Donnerstag, 14. Juni, 18 Uhr
2. Mittwoch, 27. Juni, 18 Uhr
3. Donnerstag, 17. Juli, 16 Uhr

Bei jedem Treffen gibt es Lesungen, Diskussionen, Schreiben und Erfrischungen. Die Teilnahme ist für alle offen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, eine praktische Kenntnis von Französisch, Deutsch und Englisch ist jedoch von Vorteil.

Wenn Sie aktiv an der Übersetzergruppe teilnehmen oder mehr über dieses Projekt herausfinden möchten schicken Sie bitte ein Email mit dem Betreff "Workshop'" an office@grazerkunstverein.org.

Christian Nyampeta (geb. 1981, Ruanda) ist ein Künstler aus New York, USA. Er arbeitet interdisziplinär in den Feldern Kunst, Design und Kunsttheorie und erkundet in seiner Arbeit unser Zusammenleben und die Komplexitäten, die das Miteinandersein mit sich bringt. Sein Film Words After the World wurde vom Camden Arts Centre beaufragt, während seiner Künstlerresidenz entwickelt und später in seiner Einzelausstellung im Museum gezeigt. Die daraus resultierende Arbeit beschäftigt sich mit dem Potenzial von Sprache und Übersetzung angesichts der Konfrontation mit Prozessen des Totschweigens und der Verfolgung. Derzeit ist er mit dem Begriff des „Denkens“ und „Schreibens“ im heutigen Afrika befasst; Nyampetas jüngste, fortlaufende und noch künftige Präsentationen, Ausstellungen und Beiträge sind in Dakar, Philadelphia, Vancouver, Lesotho Kigali und in Stockholm zu sehen.



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