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Masculinity contested. Strategies of resistance in art from South Africa and the oeuvre of Wim Botha

Autor:
Melanie Klein
Jahr:
2008
Textsorte:
Dissertation/Doktorarbeit

Abstract:

Forschungsgegenstand meiner Dissertation sind Bildwerke und visuelle Darstellungen in der zeitgenössischen Kunst Südafrikas, die sich mit männlichen Identitäten während und insbesondere nach der Apartheid auseinandersetzen.
Im Speziellen untersuche ich das Oeuvre Wim Bothas, eines jungen Künstlers, der mit Ausstellungen in Südafrika, Europa, Japan und den Vereinigten Staaten an internationalem Rang gewinnt und den ich selbst für einen der interessantesten zeitgenössischen Künstler halte. Bothas Arbeiten sind Ausdruck einer neuen Generation in Südafrika, die das Erbe der Apartheid und die damit verbundenen persönliche Erfahrungen kritisch ausleuchtet. Gleichzeitig beschäftigt sie sich mit Fragen nach neuen Identifikationsmöglichkeiten und Identifikationsräumen.
Der künstlerische und visuelle Widerstand gegen Repräsentationen von Männlichkeit, die teilweise vom Staat und seinen Institutionen vorgegeben, andererseits immer wieder durch Traditionen und die Bildung von Stereotypen gefestigt wurden, nimmt in der Kunstgeschichte Südafrikas einen äußerst spannenden und vielschichtigen Verlauf. Der Weg visuellen Widerstands in Südafrika deutet auf Theorien des Widerstands aus der Postcolonial Theory, der Critical Theory und den Gender Studies, bedient sich ihrer jedoch nicht, sondern findet eigene Formen, erweitert, überdenkt und lässt letztendlich uns entscheiden, ob wir ihm folgen wollen oder nicht.



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Klein_Masculinity_Contested.pdf
Dateigröße: 4549 kB
Hinzugefügt am: 8.6.2010
  
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