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Bildcourtesy Edward Clydesdale Thomson


Der Grazer Kunstverein zieht um!

Der Grazer Kunstverein führt eine Machbarkeitsstudie durch mit dem Ziel, spekulativ den Umzug der Institution an einen anderen Ort zu entwickeln. Dieses performative Publikumsprogramm wird neben dem fortlaufenden Ausstellungsprogramm angeboten und findet in Form einer begleitenden Serie aus Kurzzeitveranstaltungen an Testorten in allen 17 Bezirken der Stadt Graz statt. Das Endziel dieses fortlaufenden Forschungsprojekts, das gemeinsam mit dem Künstler Edward Clydesdale Thomson im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020 konzipiert wurde, besteht darin, ein neues Zuhause für die Institution zu finden.

Die Idee des Umzugs bietet uns eine Gelegenheit, Bedeutung und Funktion des Kunstvereins neu zu überdenken. Was tun wir und für wen tun wir dies? Wie würde ein Umzug unsere derzeitigen Produktionsmethoden verändern und beeinflussen? Welcher Freiheit und welchen Herausforderungen würden wir begegnen, wenn wir ganz einfach unsere vier Wände in der Inneren Stadt verlassen? Inwiefern könnte uns der Umzug in die Lage versetzen, die Rolle der Kultur und die Notwendigkeit von Kunst in der Stadt aktiv zu hinterfragen und kritisch zu reflektieren?

Ein „Depot“ im Grazer Kunstverein dient als Treffpunkt, Informations- und Dokumentationszentrum, Arbeitsraum und als Basis für das Kaleidoskop an Entdeckungsreisen durch die Stadt im Kulturjahr 2020.


Depot 2020/21 von Edward Clydesdale Thomson. Foto von Christine Winkler

Wiedereröffnung des Depots am Freitag, 26. Februar
Grazer Kunstverein, Burggasse 4, 8010 Graz
Mit Edward Clydesdale Thomason und Irina Gheorghe

Besuchen Sie uns am Freitag, dem 26. Februar 2021, wenn das Depot offiziell neu eröffnet wird. Zu sehen ist die gesamte Anzahl an funktionalen Kunstwerken, die von Edward Clydesdale Thomson konzipiert und hergestellt wurden. Jedes skulpturale Objekt repräsentiert einen Stadtteil der Stadt Graz und dient als Verankerung jedes Projekts an unserem ständigen Standort im Palais Trauttmansdorff.


Bildcourtesy Irina Gheorghe

Wir sind auch stolz darauf, einen Vortrag von Irina Gheorghe mit dem Titel: Preliminary Remarks on the Study of What Is Not There, zu präsentieren. Diese Live-Performance bildet den Grundstein für die Erforschung des Unbeobachtbaren. Von all den Dingen, die nicht da sind, welche sind diejenigen, die sind und welche sind diejenigen, die nicht sind? Wie viele Dinge gibt es, die nicht da sind, und welche Methoden sind am besten geeignet, an sie zu heranzugehen? Die Performance zeichnet eine Karte aller Dinge, die im Raum des Grazer Kunstvereins nicht vorhanden sind, von Dingen, die sind, zu Dingen, die nicht sind, von Dingen, die sein könnten, zu Dingen, die nicht sein könnten. Sie entwickelt sich als Führung durch diese Karte, zu der sowohl der Raum als auch die Betrachter gehören.

Weitere Informationen zur Wiedereröffnungsveranstaltung des Depots kommen bald.

Liste der KünstlerInnen:
Edward Clydesdale Thomson, Belinda Kazeem-Kamiński, Tai Shani, Anna Paul, Dennis McNulty, Alma Heikkilä, Fiona Hallinan, Emma Wolf-Haugh, Markus Jeschaunig and the Breathe Earth Collective, Fiston Mwanza Mujila mit Patrick Dunst und Grilli Pollheimer AKA Bender Schulz, Bianca Baldi, Lukas Meßner, Damir Očko, Aimée Zito Lema und Becket MWN

Künstlerische Dokumentation:
Bettina Landl, Christoph Szalay, The Schubidu Quartet

2021 Team:
Verena Borecky, Edward Clydesdale Thomson, Ahmad Darkhabani, Tanja Gurke, Kate Strain

Das Programm Der Grazer Kunstverein zieht um! wird von Graz Kulturjahr 2020 sowie zusätzlich vom Mondriaan Fonds gefördert.