Dialoge ist ein diskursives Veranstaltungsprogramm des neu gegründeten Zentrums für GegenwartsKunst der Universität Graz, welches von 16.-21. Mai im Grazer Kunstverein stattfindet. Unter dem Titel Kunst – Politische Verantwortung – Soziale Gerechtigkeit setzt das Programm aktuelle sozio-politische Schwerpunkte. Im Mittelpunkt stehen die Konfliktzonen Europas, Vielfältigkeit im Zusammenhang mit der Hinterfragung und Neudefinierung von Identitätskonzepten, sowie Fragen rund um Kolonialismus und Imperialismus.

Akte der politischen Selbstbestimmung stellen oft verwoben in künstlerischen Praktiken Formen des Widerstandes dar. Der vierte Dialog beinhaltet Beiträge von Mark Nash (Vortrag), Yagazie Emezi (Artist Talk), Ryan Cosbert (Artist Talk), Belinda Kazeem-Kamiński (Artist Talk) und Florian Bieber (Vortrag).

Das aktuelle Programm finden Sie auf der Website des Zentrums für GegenwartsKunst der Universität Graz.

Dialoge ist ein diskursives Veranstaltungsprogramm des neu gegründeten Zentrums für GegenwartsKunst der Universität Graz, welches von 16.-21. Mai im Grazer Kunstverein stattfindet. Unter dem Titel Kunst – Politische Verantwortung – Soziale Gerechtigkeit setzt das Programm aktuelle sozio-politische Schwerpunkte. Im Mittelpunkt stehen die Konfliktzonen Europas, Vielfältigkeit im Zusammenhang mit der Hinterfragung und Neudefinierung von Identitätskonzepten, sowie Fragen rund um Kolonialismus und Imperialismus.

Im zweiten Dialog mit dem Titel Trust & Intransigence wird eine besondere Akzentuierung auf europäische Konfliktzonen gesetzt. Er soll eine Plattform für einen produktiven Austausch zwischen Wissenschaftler*innen und Künstler*innen bieten. Mit Positionen von Saddam Jumaily (Artist Talk), Marita Muukkonen, Ivor Stodolsky (Dialog), Jasmina Cibic (Artist Talk), Alexandra Hammond (Performance), Ekaterina Degot (Statement), Vedran Dzihic (Vortrag) und Anri Sala (Screening).

Das aktuelle Programm finden Sie auf der Website des Zentrums für GegenwartsKunst der Universität Graz.

Dialoge ist ein diskursives Veranstaltungsprogramm des neu gegründeten Zentrums für GegenwartsKunst der Universität Graz, welches von 16.-21. Mai im Grazer Kunstverein stattfindet. Unter dem Titel Kunst – Politische Verantwortung – Soziale Gerechtigkeit setzt das Programm aktuelle sozio-politische Schwerpunkte. Im Mittelpunkt stehen die Konfliktzonen Europas, Vielfältigkeit im Zusammenhang mit der Hinterfragung und Neudefinierung von Identitätskonzepten, sowie Fragen rund um Kolonialismus und Imperialismus.

Der erste Dialog behandelt das Thema Mythos Heimat und Postmigration mit Positionen von Wolfgang Meixner (Buchpräsentation), Marc Hill (Buchbesprechung), Steffen Schneider (Statement), Renate Hansen-Kokoruš (Vortrag) und Djordje Čenić (Artist Talk und Screening).

Das aktuelle Programm finden Sie auf der Website des Zentrums für GegenwartsKunst der Universität Graz.

Diese Auswahl an Filmen soll einen Überblick über die Arbeit von Sandra Lahires Zeitgenossinnen und Kolleginnen geben, darunter Freundinnen, Mentorinnen und Mitglieder der London Film-makers Cooperative wie Tina Keane, Lis Rhodes und Tanya Syed. Diese eklektische Mischung aus Film und Video enthält Reflexionen über einige der Anliegen, die Lahires Arbeit durchdringen und die zu dieser Zeit vorherrschend waren, einschließlich Anti-Atomkraft-Aktivismus, Einschränkungen, die dem weiblichen Körper auferlegt werden, und Manifestationen lesbischer Sexualität und lesbischen Begehrens. Die Filme werden durch Lesungen von Texten und Reflexionen von Lahire und einigen der anderen Künstlerinnen dieses Programms ergänzt.

Das Filmprogramm umfasst:
Tina Keane, Hey Mack, 1982. 13 min. 
Jo Davis & Lis Rhodes, Hang on a minute: No 8 Bus, 1983. 2 min.
Jeanette Iljon, Focii, 1974.  9 min.
Tanya Syed, Chameleon, 1990. 4 min.
Martine Thoquenne, Faster Princess, 1982. 8 min.
Sarah Turner, She Wanted Green Lawns, 1989. 4 min.
Sandra Lahire, Eerie, 1992. 1 min.
Annette Kennerley, Sex, Lies, Religion, 1994. 6 min.
Helena Goldwater, Fierce Detail, 1995. 4 min. 

Kuratiert wird das Programm von Charlotte Procter (LUX, London) und Daniella Shreir (Another Gaze).

Charlotte Procter (geb. 1984, Vereinigtes Königreich; lebt in London) ist Leiterin der Sammlung und des Archivs von LUX, der bedeutendsten Sammlung bewegter Bilder von Künstler*innen im Vereinigten Königreich. Im Jahr 2013 trat sie der Cinenova Working Group bei, einem Kollektiv, das sich der Pflege und Verbreitung der feministischen Filmsammlung Cinenova widmet. Von 2018 bis 2021 war sie Co-Leiterin des Forschungsprojekts Their Past is Always Present bei Elas Querejeta Zine Eskola (San Sebastián, Spanien) und ist Mitherausgeberin von Living on air: the films and words of Sandra Lahire (2021).

Daniella Shreir (geb. 1993, Vereinigtes Königreich; lebt in London) ist die Gründerin und Redakteurin von Another Gaze, einer Print- und Online-Zeitschrift, die sich mit Filmen und Feminismus beschäftigt. Sie ist außerdem Gründerin und Programmiererin von Another Screen, einer unregelmäßigen, kostenlosen und weltweit verfügbaren Streaming-Plattform mit Untertiteln in mehreren Sprachen. Sie arbeitet als Übersetzerin von Literatur und Sachbüchern aus dem Französischen. Ihre Übersetzung von Chantal Akermans My Mother Laughs wurde 2019 mit dem PEN-Preis ausgezeichnet.

Sarah Turner, She Wanted Green Lawns (still), 1989. Courtesy of the artist and LUX, London.
Jeanette Iljon, Focii (still), 1974. Courtesy of the artist and LUX, London.
Tanya Syed, Chameleon (still), 1990. Courtesy of the artist and LUX, London.
Jo Davis & Lis Rhodes, Hang on a minute: No 8 Bus (still), 1983. Courtesy of the artist and LUX, London.
Tina Keane, Hey Mack (still), 1982. Courtesy of the artist and LUX, London.
Sandra Lahire, Eerie (still), 1992. Courtesy of the artist and LUX, London.
Annette Kennerley, Sex, Lies, Religion (still), 1994. Courtesy of the artist and Cinenova, London.

This selection of films aims to provide a partial survey of the work of Sandra Lahire’s contemporaries and collaborators, including friends, mentors, and fellow members of the London Film-makers Cooperative such as Tina Keane, Lis Rhodes, and Tanya Syed. This eclectic mix of film and video contains reflections on some of the concerns that pervade Lahire’s work, and that were prevalent at the time, including anti-nuclear activism, constraints placed on women’s bodies, and manifestations of lesbian sexuality and desire. The films will be interspersed with readings of texts and reflections by Lahire and some of the other artists included in this program.

The film program includes:

Tina Keane, Hey Mack, 1982. 13 min. 
Jo Davis & Lis Rhodes, Hang on a minute: No 8 Bus, 1983. 2 min.
Jeanette Iljon, Focii, 1974.  9 min.
Tanya Syed, Chameleon, 1990. 4 min.
Martine Thoquenne, Faster Princess, 1982. 8 min.
Sarah Turner, She Wanted Green Lawns, 1989. 4 min.
Sandra Lahire, Eerie, 1992. 1 min.
Annette Kennerley, Sex, Lies, Religion, 1994. 6 min.
Helena Goldwater, Fierce Detail, 1995. 4 min.

The program is curated by Charlotte Procter (LUX, London) and Daniella Shreir (Another Gaze). 

Charlotte Procter (b. 1984, United Kingdom; lives in London) is Collection and Archive Director of LUX, the UK’s most significant collection of artists’ moving image. In 2013 she joined the Cinenova Working Group, a collective dedicated to the care and distribution of the feminist film collection Cinenova. From 2018 to 2021, she co-directed the research project Their Past is Always Present at Elas Querejeta Zine Eskola (San Sebastián, Spain), and she is co-editor of Living on air: the films and words of Sandra Lahire (2021).

Daniella Shreir (b. 1993, United Kingdom; lives in London) is the founding editor of Another Gaze, a print and online journal exploring films and feminism. She is also the founder and programmer of Another Screen, an irregular streaming platform, free and available worldwide with subtitles in multiple languages. She works as a literary and non-fiction translator from the French, with her translation of Chantal Akerman’s My Mother Laughs receiving a PEN award in 2019.

Im Rahmen der Diagonale’22 – Festival des österreichischen Films, schließen sich der Grazer Kunstverein und das Kunsthaus Graz zusammen. Mit In Resonance, einem gemeinsamen Filmprogramm, verbinden sie ihre Ausstellungen von Sandra Lahire und The Golden Pixel Cooperative, einer in Wien ansässigen feministischen Vereinigung für bewegte Bilder. Die Mitglieder von The Golden Pixel Cooperative reagieren auf Terminals (1986), einen der Filme von Lahire, und schöpfen dabei aus ihrem Backkatalog. Das Programm umfasst Filme von Christiana Perschon, Lydia Nsiah und Enar de Dios Rodríguez und untersucht Praktiken der (Selbst-)Beobachtung und die Verletzlichkeit von Bildern, Körpern und Umgebungen. Gemeinsam erklingen sie in einer filmischen und generationenübergreifenden Begegnung.

Das Filmprogramm umfasst:
Christiana Perschon, Double 8, 2016. 3 min.
Lydia Nsiah, distortion, 2016. 5 min.
Sandra Lahire, Terminals, 1986. 20 min.
Enar de Dios Rodríguez, Liquid Ground, 2021. 32 min.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch zwischen Katrin Bucher Trantow (Interimsdirektorin und Chefkuratorin Kunsthaus Graz), Enar de Dios Rodríguez (Künstlerin, GPC), Tom Engels (Künstlerischer Leiter Grazer Kunstverein) und Antonia Rahofer (Kuratorin, GPC) statt. Das Gespräch wird moderiert von Daniella Shreir (Another Gaze).

Sie können Tickets über die Website der Diagonale’22 buchen.

In Resonance wird in Kooperation mit dem Kunsthaus Graz und der Diagonale’22 realisiert.

The Golden Pixel Cooperative (GPC) ist ein 2014 gegründeter Verein für Bewegtbild, Kunst und Medien. Angesiedelt an der Schnittstelle zwischen Ausstellungsraum und Kino, ist sein Ziel, nachhaltige Strukturen der Distribution, Produktion und Vermittlung von Bewegtbildarbeiten zeitgenössischer Künstler*innen zu entwickeln sowie Austausch und gegenseitige Unterstützung von Künstler*innen zu fördern. Indizien, die Ausstellung von The Golden Pixel Cooperative, ist vom 05/04 bis 18/04/2022 im Kunsthaus Graz zu sehen.

Lydia Nsiah, distortion (still), 2016. Courtesy of the artist and sixpackfilm.
Enar de Dios Rodriguez, Liquid Ground (still), 2021. Courtesy of the artist.
Christiana Perschon, Double 8 (still), 2016. Courtesy of the artist and sixpackfilm.